Auf Einladung unseres Bundestagskandidaten Alexander Föhr kam Wolfgang Bosbach nach Schriesheim

Es war ein Highlight, Wolfgang Bosbach im Zehntkeller zuzuhören.
Der Mann kann reden, und das tat er rund eine Stunde vor ausgebuchten Plätzen im Zehntkeller. Selbstverständlich wurden die 3G-Regeln eingehalten und am Eingang genau kontrolliert.

Wolfgang Bosbach, der mittlerweile nicht mehr im Deutschen Bundestag ist, kam auf Einladung unseres Bundestagskandidaten Alexander Föhr. Der Rheinländer redete Klartext – eine Wohltat in der heutigen Politik. Man kann seiner Meinung sein oder nicht, aber er hat viel Erfahrung und schaffte es, die Menge in kürzester Zeit auch durch seine Entertainer-Qualitäten für sich zugewinnen.

Welche Thesen vertrat er?

Klimapolitik und Wirtschaft:
Sicher solle das kleine Deutschland einen Beitrag zur Klimapolitik leisten, wichtiger sei es jedoch,dass gerade die großen Nationen wie die USA, China, Indien mit hohem Bevölkerungsanteil die Klimaziele erfüllten, um das Klimaziel einzuhalten. Deutschlands wesentlicher Beitrag sei es,Technologien zu entwickeln, die diese Klimaziele verwirklichten und diese Technologien dann zu exportieren. Deutschlands Stärke sei die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Es sei außerdemkontraproduktiv, gleichzeitig aus Kohle- und Atomenergie auszusteigen, während man die erneuerbaren Energien noch nicht soweit ausgebaut habe, um dies auszugleichen und dann Atomstrom teuer aus dem Ausland einzukaufen. Stichwort Stromtrassen, Stromspeicherung etc.

Migrationspolitik:
Geordnete Migration bedeutet auch immer den langen Prozess der Integration, die nicht unterschätzt werden darf. Deutschland steht dafür, Menschen zu helfen, ganz gleich welcher
Religion, Herkunft oder Hautfarbe. Allerdings haben diese Menschen sich an Recht und Gesetz in unserem Land zu halten und sollten langfristig einen Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Insgesamt forderte er die Zuhörenden auf, sich gesellschaftlich zu engagieren. Allein die Tatsache, dass nur 0,4 % der Bevölkerung sich überhaupt politisch organisiert und Mitglied in einer Partei ist, zeige, dass hier noch viel zu tun sei.

Danke an alle Besucherinnen und Besucher, insbesondere die vielen Ehrengäste und die ehemaligen Stadträte Renate Mittelstädt, Isolde Nelles, Heinrich King, Peter Seubert und Friedrich Ewald.
Ich hoffe, ich habe diesmal niemanden vergessen.

Für die CDU Schriesheim,
Christiane Haase

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